Satzung

des Crossroads e.V. – Verein zur Förderung urbaner Soziokultur

 

 

§ 1 Name, Sitz, Zweck

(1) Der Name des Vereins lautet Crossroads e.V. – Verein zur Förderung urbaner Soziokultur.

 

(2) Er hat seinen Sitz in Jena.

 

(3) Der Zweck des Vereins ist der Ausbau und die Förderung Jugendlicher Interessen im Bereich Skateboarding, Inlineskating, Parcours, MTB und BMX, Breakdance, Kunst, Musik, Sport- und Freizeitklettern und weitere Freizeitbeschäftigungen.

 

(4) Der Zweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. Schaffung von wetterunabhängigen Räumlichkeiten, in denen ganzjährig die oben genannten Freizeitaktivitäten ausgeübt werden können.

  2. Informieren der Gesellschaft über die Pläne und Ziele des Vereinsmitgliedern

  3. Werben von Mitgliedern und Sponsoren für die Rasche Umsetzung der Vereinsziele

  4. Weiterführung bestehender Workshops

    Bereitstellung der Räumlichkeiten als kulturelles und integratives Zentrum für Kinder und Jugendlicher

  5. Bereitstellung verschiedenster Beschäftigungsmöglichkeiten wie z.B.: Tischtennis, Dart, Billard, Kicker

  6. Ausübung von Wettkämpfen, Durchführung von Vereinsfesten und Musikveranstaltungen

 

§ 2 Gemeinnützigkeit


Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 3 Erwerb der Mitglieder, Mitgliedsbeiträge

 

(1) Die Mitgliedsschaft im Verein kann auf schriftlichen Antrag jede voll geschäftsfähige, natürliche Person oder jede juristische Person erwerben, die gewillt ist, den Vereinszweck zu fördern. Über die Aufnahme der Mitglieder entscheidet der Vorstand.

 

(2) Eine Ablehnung des Aufnahmeantrags ist nicht anfechtbar und muss nicht begründet werden.

 

(3) Jedes Mitglied verpflichtet sich, in jedem Kalenderjahr zu einer Beitragszahlung. Die Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrags bestimmt die Mitgliederversammlung. Näheres regelt die Beitragsordnung.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

 

(1) Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt, Ausschluss oder Tod.

 

(2) Der Austritt erfolgt durch mündliche Erklärung gegenüber dem Vorstand.

 

(3) Ein Mitglied kann jederzeit mit sofortiger Wirkung aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt, oder sonstiger wichtiger Grund vorliegt.

 

§ 5 Die Organe des Vereins


Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

 

§ 6 Der Vorstandes

 

(1) Der Vorstand nach §26 des Bürgerlichen Gesetzbuches besteht aus dem ersten und zweiten Vorsitzenden, dem Schatzmeister und dem Schriftführer.

 

(2) Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Wahl des nächsten Vorstandes im Amt.

 

(3) Der Verein wird nach außen vertreten durch mindestens zwei Vorstandsmitglieder.

 

(5) Der Vorstand ist verantwortlich für:

  1. die Führung der laufenden Geschäfte,

  2. die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,

  3. die Verwaltung des Vereinsvermögens,

  4. die Aufstellung eines Haushaltsplans für jedes Geschäftsjahr,

  5. die Buchführung,

  6. die Erstellung des Jahresberichts,

  7. die Vorbereitung und

  8. Einberufung der Mitgliederversammlung.

 

 

§ 7 Kassenprüfung

 

Die Mitgliederversammlung wählt zwei Kassenprüfer, die nicht Vorstandsmitglieder sind, auf die Dauer von zwei Jahren. Diese überprüfen am Ende eines jeden Geschäftsjahres die rechnerische Richtigkeit der Buch- und Kassenprüfer. Die Kassenprüfer erstatten Bericht in der nächstfolgenden ordentlichen Mitgliederversammlung. Externe Kassenprüfer sind keine Pflicht, aber ab einer Anzahl von 50 Mitgliedern sinnvoll.

 

 

§ 8 Die Mitgliederversammlung, Zuständigkeit, Einberufung

 

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:

  1. die Wahl und Abberufung der Vorstandsmitglieder,

  2. die Wahl der Kassenprüfer,

  3. die Genehmigung des vom Vorstand aufgestellten Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr,

  4. die Entgegennahme des Jahresberichts und die Entlastung des Vorstands,

  5. die Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Jahresbeitrages und

  6. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.

 

(2) Zur Teilnahme an der Mitgliederversammlung sind sämtliche Mitglieder berechtigt. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Jahr abgehalten. Die Einberufung erfolgt durch schriftliche und digitale (Email) Einladung des Vorstands unter Einhaltung einer Frist von zwei Wochen. Der Einladung ist eine Tagesordnung sowie die Gegenstände der anstehenden Beschlussfassungen beizufügen.

 

(3) Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung erfolgt durch Handzeichen mit einfacher Mehrheit. Auf Antrag wird geheim gehalten. Satzungsänderungen bedürfen einer Mehrheit von ¾ der erschienenen Vereinsmitgliedern. Die Auflösung des Vereins kann nur mit einer Mehrheit von 4/5 beschlossen werden.

 

(4) Das Versammlungsprotokoll ist vom Protokollführer und dem 1. Vorsitzenden zu unterschreiben.

 

 

§ 9 Satzungsänderungen

 

(1) Für Satzungsänderungen ist eine ¾-Mehrheit der erschienenen Vereinsmitglieder erforderlich. Über Satzungsänderungen kann in der Mitgliederversammlung nur abgestimmt werden, wenn auf diesen Tagesordnungspunkt bereits in der Einladung zur Mitgliederversammlung hingewiesen wurde und der Einladung sowohl der bisherige als auch der vorgesehene neue Satzungstext beigefügt worden waren.

 

(2) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen allen Vereinsmitgliedern alsbald schriftlich mitgeteilt werden.

 

 

§ 10 Außerordentliche Mitgliederversammlung

 

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung kann einberufen werden, wenn verlangt diese im Dienste der Vereinsinteressen erforderlich erscheint, oder wenn die Einberufung von mindestens 1/10 der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen bei einem Vorstandsmitglied verlangt wird. In dringenden Fällen kann in der außerordentlichen Mitgliederversammlung auch über Satzungsänderungen entschieden werden.

 

 

§ 11 Auflösung des Vereins, Liquidatoren

 

(1) Bei der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an die JG – Stadtmitte Förderkreis e.V. in Jena, welche es zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden hat.

 

Das Vereinsvermögen ist ausschließlich zu dem §1 dieser Satzung definierten Zweck zu verwenden.

 

(2) Als Liquidatoren werden der erste Vorsitzende und der Schatzmeister bestellt.